Alles klar, Amerika?

«You are fired!» – die vielen Abgänge rund um Donald Trump

Episode Summary

Kristi Noem, Pam Bondi, Tulsi Gabbard, Michael Waltz – und jetzt auch Karoline Leavitt: Die Liste von Top-Beamtinnen und -Beratern, die gehen (müssen), wird immer länger.

Episode Notes

Karoline Leavitt hatte auf alles eine Antwort. Meistens musste sie dazu nicht eine Sekunde lang überlegen. Was dann folgte, war meist weder sorgfältig abgewägt noch besonders respektvoll. Sie griff Medienschaffende an, brach Medienkonferenzen ab, verweigerte einzelnen Medien die Möglichkeit, Fragen zu stellen – ganz im Stile (und ganz im Sinne) ihres Chefs, Donald Trump.

Seit dem Beginn seiner zweiten Amtszeit war sie Sprecherin des Weissen Hauses. Wegen ihres konfrontativen Stils und ihres Tempos verglich Trump sie auch mit einem «Maschinengewehr».

Letzte Woche hat Karoline Leavitt angekündigt, per Ende August als Sprecherin des Weissen Hauses zurückzutreten. Die erst 28-Jährige ist vor rund zwei Monaten zum zweiten Mal Mutter geworden und will sich nun mehr Zeit für ihre Familie nehmen. So lautet die offizielle Begründung für ihren Rücktritt.

Damit reiht sich Karoline Leavitt ein in eine Serie hochrangiger Beamter und Beraterinnen, die in den letzten Monaten ebenfalls ihr Amt abgegeben haben – oder abgeben mussten: Heimatschutz­ministerin Kristi Noem, Justiz­ministerin Pam Bondi, Geheimdienst­koordinatorin Tulsi Gabbard oder Arbeits­ministerin Lori Chavez-DeRemer sind nur ein paar von ihnen.

Was ist da los? Sind es mehr Abgänge als noch in Trumps erster Amtszeit? Und was sagt das über die Regierung aus?

USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die Kaskade an Kündigungen und Rücktritten in und um Trumps Regierung ein – in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».

Host: Noah Fend

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